Russische dating seiten kostenlos

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in der kleinen Sandkiste. Ella hat die gleich wachen braunen Augen wie ihre Mutter und ein horoskop single steinbock frau paar braune Locken sind unter dem Sonnenhut zu sehen. Sie strahlt ihre Mutter an – Mutter und Tochter wirken wie ein eingespieltes glückliches Team. Und das sind sie auch. Aber selbstverständlich ist dies kleine Familienglück nicht.

Schon immer wollte Julia eine Familie gründen

Vor zwei Jahren feierte Julia ihren 36. Geburtstag. In sehr kleinem Kreis: Sie war allein mit ihrer Katze und ihrem Computer. „Ich war wirklich an einem Tiefpunkt angekommen“, erzählt sie. Ihr langjähriger Partner hatte sich von ihr getrennt. Im Job gab es Schwierigkeiten. Eine Entlassungswelle rollte durch den Betrieb und auch Julia hatte nur einen befristeten Vertrag. „Das Schlimmste war für mich das Gefühl, dass ich irgendwie auf voller Linie versagt habe. Kein Glück im Spiel und keines in der Liebe. Aber vor allem tat der Gedanke so weh, dass ich wohl nie Kinder haben werde.“ Schon immer wollte Julia gerne eine Familie gründen. Doch ihr Partner fühlte sich „noch nicht soweit“. Julia wartete. Dann kam die Trennung. „Und er wurde nicht mal ein Jahr später Vater. Er wollte also von mir kein Kind, dass war schon bitter“, sagt sie traurig.

Julia liest im Internet. Und stolpert über die Geschichte einer Amerikanerin, die bekennende „Single Mom by Choice“ ist. Eine Singlefrau mit Kinderwunsch, genauso fühlt sich Julia auch. In den USA ist es kein Problem als Alleinstehende schwanger zu werden. Samenbanken und künstliche Befruchtungen machen es möglich. Leicht ist es aber natürlich für die betroffenen Frauen trotzdem nicht.

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Als Single-Frau ein Kind? In Deutschland besonders schwierig

In Deutschland haben es Frauen, die sich ein Kind wünschen und keinen passenden Partner haben, ungleich schwerer. Eine Behandlung in einer Kinderwunschpraxis ist rechtlich nicht möglich. Adoptionen sind praktisch unmöglich und auch Pflegekinder werden sehr, sehr selten Singles zugesprochen. Und doch gibt es sie. Im Internet haben sie sogar ein eigenes Forum gefunden. nennt sich eine Gruppe, die auch Julia im Netz findet. „Es tat unendlich gut, dass ich gemerkt habe, dass ich nicht allein bin.“

Auch andere Frauen wünschen sich Kinder – sie stehen mitten im Leben, sind beruflich angekommen aber haben keinen Lebenspartner, mit dem sie eine Familie gründen können. „Frauen mit laut tickender biologische Uhr er sucht sie wiesbadener kurier sind Männern oft unheimlich“, meint Julia. Sie hat auf Dating-Anzeigen geantwortet und auch im Internet einige Kontakte geknüpft. „Mir wurde klar, dass ich so bestimmt keinen Vater für mein Kind finde.“

Anders als etwa in den Niederlanden oder den USA sind Samenbanken für unverheiratete Frauen in Deutschland tabu. „Meine Freundin in Dänemark kann überhaupt nicht verstehen, warum die Rechtslage bei uns so ist. Und ich ehrlich gesagt auch nicht“, erklärt Julia.

Je mehr sie recherchiert, desto mehr erfährt sie. Von schwierigen Auslandsadoptionen, von Behandlungen, die nicht ganz legal sind, die einige Kinderwunschpraxen trotzdem durchführen. Und von vielen Hoffnungen, die doch wieder platzen. „Mir war klar, dass es nicht einfach ist, aber ich möchte auch nicht in fünfzehn Jahren zurück blicken und sehen, dass ich die Chance Mutter zu werden verpasst habe“, sagt sie.

Schwanger beim ersten IVF-Versuch

Julia entscheidet sich dafür, sich privat einen Samenspender zu suchen. Über eine Freundin kommt horoskop single steinbock frau sie in Kontakt partnersuche 100 prozent kostenlos serioes ehe und freizeit zu einem Mann, der sich vorstellen kann, Julia zu helfen. Seine Bedingung: er möchte Julia kennenlernen, später ein Bild von dem Kind bekommen. Und so anonym bleiben, dass sein Name auf keinem Dokument auftaucht. Unterhalt möchte er nämlich nicht zahlen. Julia stimmt zu. „Das ist wirklich schwer, so jemanden zu finden. Das bedeutet auch viel Vertrauen auf beiden Seiten. Ich bin froh, dass ich ihn persönlich getroffen habe, ein wenig über ihn weiß und meinem Kind auch später von ihm erzählen kann. Irgendwann einmal wird es sicher auch zu einem Treffen von Vater und Kind kommen. Möglich wäre das“, erzählt Julia.

Von ihrer Freundin in Dänemark bekommt sie einen guten Tipp – und sie wird mit Hilfe einer In-Vitro Befruchtung mit dem Spendersamen schwanger. „Unglaublicherweise hat es wirklich gleich beim ersten Versuch geklappt.“ Die Kosten dafür musste Julia allein tragen. Doch darüber mag sie nicht sprechen. „Es war es für mich wert.“

Julia ist glücklich, als sie das positive Ergebnis in der Hand hält. Sie informiert auch kurz den Samenspender und erhält eine Mail von ihm. „Prima, melde dich dann doch mal kurz in 9 Monaten.“ Sie ist erleichtert, dass er keinen weiteren Kontakt haben will und doch gleichzeitig ein wenig Interesse hat.

Nach zehn Wochen hören Julias Übelkeitsanfälle auf und sie sorgt sich – doch alles ist gut. „Als ich endlich den Mutterpass in den Händen hielt, da wusste ich, dass ich für uns zwei alles regeln werde.“ Julias Arbeitsvertrag läuft mitten in der Schwangerschaft aus, doch sie bleibt optimistisch. „Ich wollte ja auf jeden Fall das erste Jahr zu Hause bleiben – und irgendetwas werde ich schon finden“, erklärt sie.

Und Julia hat Recht gehabt, sie arbeitet seit ein paar Wochen in der Firma einer Bekannten. Die Arbeitszeiten kann sie flexibel mit der Tagesmutter von Ella abstimmen. „Das erste Jahr war manchmal schon schwer. Wir waren ja Tag und Nacht 24 Stunden zusammen. So viel Nähe war wunderbar, aber eben auch nicht immer einfach. Seit drei Monaten geht sie jetzt zu einer Tagesmutter. Das tut uns beiden gut.“

Meine Wahl war eine Ein-Eltern-Familie oder kein Kind

Während sich die meisten Freundinnen von Julia für sie freuen und sehen, wie fröhlich Julia und Ella sind, teilen Ellas Großeltern die Freude nicht ganz. „Sie sind der Meinung, dass ich egoistisch sei, denn ein Kind würde einen Vater brauchen.“ Auch wenn Oma und Opa Ella vergöttern, ist der Kontakt für Julia nicht einfach. „Da kommen schon viele Vorwürfe. Aber ich kann die ignorieren. Immerhin habe ich es gut, denn ich bin ja freiwillig alleinerziehend.“ Durch verschiedene Kindergruppen hat Julia viele Frauen kennen gelernt, die sich in der Schwangerschaft oder in den ersten Babymonaten von ihrem Partner trennten, denen würde die Situation oft viel schwerer fallen, meint sie.

Natürlich gibt es auch Tage, an denen Julia einen Partner vermisst. „Wenn ich die Wahl hätte, würde ich auch gerne in einer Mama-Papa-Kind-Familie leben. Es wäre schön, das Glück über Elllas erste Schritte zu teilen. Oder einfach mal eine Stunde Fahrrad fahren zu können. Und oft sehe ich bei anderen, wie erleichternd es ist, wenn ein anderer auch mal die Windel wickelt oder bei Kummer tröstet. Aber diese Wahl hatte ich nicht. Meine Wahl war eine Ein-Eltern-Familie oder kein Kind.“ Und Julia hat ihre Wahl noch keinen Moment lang bedauert. Und sie hat einen großen Wunsch, denn sie sich auch erfüllen möchte: Ein Geschwisterchen für Ella.

*Alle Namen auf Wunsch geändert
Bild: © Vladimir Melnik – Fotolia.com

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in der kleinen Sandkiste. Ella hat die gleich wachen braunen Augen wie ihre Mutter und ein paar braune Locken sind unter dem Sonnenhut zu sehen. Sie strahlt ihre Mutter an – Mutter und Tochter wirken wie ein eingespieltes glückliches Team. Und das sind sie auch. Aber selbstverständlich ist dies kleine Familienglück nicht.

Schon immer wollte Julia eine Familie gründen

Vor zwei Jahren feierte Julia ihren 36. Geburtstag. In sehr kleinem Kreis: Sie war allein mit ihrer Katze und ihrem Computer. „Ich war wirklich an einem Tiefpunkt angekommen“, erzählt sie. Ihr langjähriger Partner hatte sich von ihr getrennt. Im Job gab es Schwierigkeiten. Eine Entlassungswelle rollte durch den Betrieb und auch Julia hatte nur einen befristeten Vertrag. „Das Schlimmste war für mich das Gefühl, dass ich irgendwie auf voller Linie versagt habe. Kein Glück im Spiel und keines in der Liebe. Aber vor allem tat der Gedanke so weh, dass ich wohl nie Kinder haben werde.“ Schon immer wollte Julia gerne eine Familie gründen. Doch ihr Partner fühlte sich „noch nicht soweit“. Julia wartete. Dann kam die Trennung. „Und er wurde nicht mal ein Jahr später Vater. Er wollte also von mir kein Kind, dass war schon bitter“, sagt sie traurig.

Julia liest im Internet. Und stolpert über die Geschichte einer Amerikanerin, die bekennende „Single Mom by Choice“ ist. Eine Singlefrau mit Kinderwunsch, genauso fühlt sich Julia auch. In den USA ist es kein Problem als Alleinstehende schwanger zu werden. Samenbanken und künstliche Befruchtungen machen es möglich. Leicht ist es aber natürlich für die betroffenen Frauen trotzdem nicht.

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In Deutschland haben es Frauen, die sich ein Kind wünschen und keinen passenden Partner haben, ungleich schwerer. Eine Behandlung in einer Kinderwunschpraxis ist rechtlich nicht möglich. Adoptionen sind praktisch unmöglich und auch Pflegekinder werden sehr, sehr selten Singles zugesprochen. Und doch gibt es sie. Im Internet haben sie sogar ein eigenes Forum gefunden. nennt sich eine Gruppe, die auch Julia im Netz findet. „Es tat unendlich gut, dass ich gemerkt habe, dass ich nicht allein bin.“

Auch andere Frauen wünschen sich Kinder – sie stehen mitten im Leben, sind beruflich angekommen aber haben keinen Lebenspartner, mit dem sie eine Familie gründen können. „Frauen mit laut tickender biologische Uhr sind Männern oft unheimlich“, meint Julia. Sie hat auf Dating-Anzeigen geantwortet und auch im Internet einige Kontakte geknüpft. „Mir wurde klar, dass ich so bestimmt keinen Vater für mein Kind finde.“

Anders als etwa in den Niederlanden oder den USA sind Samenbanken für unverheiratete Frauen in Deutschland tabu. „Meine Freundin in Dänemark kann überhaupt nicht verstehen, warum die Rechtslage bei uns so ist. Und ich ehrlich gesagt auch nicht“, erklärt Julia.

Je mehr sie recherchiert, desto mehr erfährt sie. Von schwierigen Auslandsadoptionen, von Behandlungen, die nicht ganz legal sind, die einige Kinderwunschpraxen trotzdem durchführen. Und von vielen Hoffnungen, die doch wieder platzen. „Mir war klar, dass es nicht einfach ist, aber ich möchte auch nicht in fünfzehn Jahren zurück blicken und sehen, dass ich die Chance Mutter zu werden verpasst habe“, sagt sie.

Schwanger beim ersten IVF-Versuch

Julia entscheidet sich dafür, sich privat einen Samenspender zu suchen. Über eine Freundin kommt sie in Kontakt zu einem Mann, der sich vorstellen kann, Julia zu helfen. Seine Bedingung: er möchte Julia kennenlernen, später ein Bild von dem Kind bekommen. Und so anonym bleiben, dass sein Name auf keinem Dokument auftaucht. Unterhalt möchte er nämlich nicht zahlen. Julia stimmt zu. „Das ist wirklich schwer, so jemanden zu finden. Das bedeutet auch viel Vertrauen auf beiden Seiten. Ich bin froh, dass ich ihn persönlich getroffen habe, ein wenig über ihn weiß und meinem Kind auch später von ihm erzählen kann. Irgendwann einmal wird es sicher auch zu einem Treffen von Vater und Kind kommen. Möglich wäre das“, erzählt Julia.

Von ihrer Freundin in Dänemark bekommt sie einen guten Tipp – und sie wird mit Hilfe einer In-Vitro Befruchtung mit dem Spendersamen schwanger. „Unglaublicherweise hat es wirklich gleich beim ersten Versuch geklappt.“ Die Kosten dafür musste Julia allein tragen. Doch darüber mag sie nicht sprechen. „Es war es für mich wert.“

Julia ist glücklich, als sie das positive Ergebnis in der Hand hält. Sie informiert auch kurz den Samenspender und erhält eine Mail von ihm. „Prima, melde dich dann doch mal kurz in 9 Monaten.“ Sie ist erleichtert, dass er keinen weiteren Kontakt haben will und doch gleichzeitig ein wenig Interesse hat.

Nach zehn Wochen hören Julias Übelkeitsanfälle auf und sie sorgt sich – doch alles ist gut. „Als ich endlich den Mutterpass in den Händen hielt, da wusste ich, dass ich für uns zwei alles regeln werde.“ Julias Arbeitsvertrag läuft mitten in der Schwangerschaft aus, doch sie bleibt optimistisch. „Ich wollte ja auf jeden Fall das erste Jahr zu Hause bleiben – und irgendetwas werde ich schon finden“, erklärt sie.

Und Julia hat Recht gehabt, sie arbeitet seit ein paar Wochen in der Firma einer Bekannten. Die Arbeitszeiten kann sie flexibel mit der Tagesmutter von Ella abstimmen. „Das erste Jahr war manchmal schon schwer. Wir waren ja Tag und Nacht 24 Stunden zusammen. So viel Nähe war wunderbar, aber eben auch nicht immer einfach. Seit drei Monaten geht sie jetzt zu einer Tagesmutter. Das tut uns beiden gut.“

Meine Wahl war eine Ein-Eltern-Familie oder kein Kind

Während sich die meisten Freundinnen von Julia für sie freuen und sehen, wie fröhlich Julia und Ella sind, teilen Ellas Großeltern die Freude nicht ganz. „Sie sind der Meinung, dass ich egoistisch sei, denn ein Kind würde einen Vater brauchen.“ Auch wenn Oma und Opa Ella vergöttern, ist der Kontakt für Julia nicht einfach. „Da kommen schon viele Vorwürfe. Aber ich kann die ignorieren. Immerhin habe ich es gut, denn ich bin ja freiwillig alleinerziehend.“ Durch verschiedene Kindergruppen hat Julia viele Frauen kennen gelernt, die sich in der Schwangerschaft oder in den ersten Babymonaten von ihrem Partner trennten, denen würde die Situation oft viel schwerer fallen, meint sie.

Natürlich gibt es auch Tage, an denen Julia einen Partner vermisst. „Wenn ich die Wahl hätte, würde ich auch gerne in einer Mama-Papa-Kind-Familie leben. Es wäre schön, das Glück über Elllas erste Schritte zu teilen. Oder einfach mal eine Stunde Fahrrad fahren zu können. Und oft sehe ich bei anderen, wie erleichternd es ist, wenn ein anderer auch mal die Windel wickelt oder bei Kummer tröstet. Aber diese Wahl hatte ich nicht. Meine Wahl war eine Ein-Eltern-Familie oder kein Kind.“ Und Julia hat ihre Wahl noch keinen Moment lang bedauert. Und sie hat einen großen Wunsch, denn sie sich auch erfüllen möchte: Ein Geschwisterchen für Ella.

*Alle Namen auf Wunsch geändert
Bild: © Vladimir Melnik – Fotolia.com

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Wenn Frauen sich mit Mitte 30 auf Partnersuche single frau will kind begeben, gehen sie das Ganze gerne effizient und sehr pragmatisch an. Ihr gut gefüllter Terminkalender verlangt schließlich nach generalstabsmäßiger Organisation. Ein Bericht von der Single-Front.

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Wenn Kylie Minogue Datingtipps für Frauen Ende 30 gibt, klingt das so: „Man muss die Augen aufhalten, egal wo man gerade ist. Man sollte nicht auf den einen großen romantischen Moment warten.“ Das hört sich so gar nicht nach dem Glamourgirl an, von dem man annimmt, dass es jeden Mann kriegen kann. Genau da hat die Sache ihren Haken: Kylie Minogue will nicht jeden Mann, sondern einen, der attraktiv ist, ähnlichen Alters, humorvoll, treu, finanziell unabhängig und mit Kinderwunsch. Nicht irgendeinen dahergelaufenen Autogrammjäger. Mit Arroganz hat das nichts zu tun, viel mehr sucht Kylie Minogue einfach einen Partner auf Augenhöhe. Und damit haben Kylie und meine Freundin Karen, 36, Journalistin aus Hamburg, dasselbe Problem.

Die Kinderfrage

„Mit 30 sind die meisten Männer weg. Zum Beispiel vergeben an jüngere Frauen“, sagt Eric Hegmann, Autor des vielsagenden Buches „Die Traumprinz-Falle“. Frauen suchen, was Bildung und Beruf angeht, nicht gern unter ihrem eigenen Niveau, und da wird bei Akademikerinnen die Luft schnell dünn. Vor allem, weil die Mitt- und Enddreißigerinnen lieber einen Gleichaltrigen als einen Mittfünfziger hätten. Und da schreckt ein klares Ja auf die Kinderfrage auch noch den letzten Kandidaten ab. Männer haben in dem Alter ja noch unendlich viel Zeit. Die Nachfrage ist also groß und der Markt knallhart. Aber dafür gibt es ja seit einigen Jahren Online-Partneragenturen wie Parship. Da kann man seine Suche strategisch und flächendeckend in Angriff nehmen. Kylie ist dafür zu altmodisch, sagt sie zumindest. Karen nicht. Ihr zweiter Job, neben ihrer Tätigkeit als Journalistin, ist der systematische und straff organisierte Männerfang.

Psychologe erfindet den Parship-Algorithmus

Was kaum jemand weiß: Hinter dem Computerprogramm, das auf Dating-Seiten entscheidet, wer zu wem passt, dem Matching, steckt der Algorithmus des deutschen Psychologen Hugo Schmale aus Hamburg.

Quelle: Die Welt

Die Investition: 150 Euro für eine dreimonatige Mitgliedschaft bei Parship. Dafür bekommt sie dann – je nach Suchfilter – 600 Partnervorschläge. Deswegen verbringt Karen ihre Freizeit jetzt vor dem Rechner. Zehn Tage nach der Anmeldung tauscht sie mit sieben fremden Männern Nachrichten aus. „Da muss man schon mal Buch führen, damit man nicht den Überblick verliert.“ Karen kommt gern schnell zur Sache: „Ich will nicht ewig hin und her mailen, ich will den Typen lieber schnell treffen.“ Vorausgesetzt, er ist nicht schon beim Schreiben in die Stilfalle getappt. Der schriftliche Ausdruck! Der Humor! Die Grammatik! Man versucht ja tolerant horoskop single steinbock frau zu sein. „Klappt aber nicht immer“, sagt Karen. Ein Date bekommen nur fünf. Alex am Freitag in der Mittagspause, Tom zum Feierabendbier, und auch am Wochenende stehen Kennenlernverabredungen mit Jens, Micha, Tim an.

Ergebnisorientiert bei der Partnersuche

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Aber warum geht sie in der Zeit, die sie jetzt vor dem Rechner verbringt, nicht aus und wartet, bis ihr jemand über den Weg läuft? „Die Typen, die man so trifft, sind ja nicht gefiltert“, antwortet Karen, ohne mit der Wimper zu zucken. Man wisse noch nicht mal, ob sie ebenfalls auf der Suche sind.

Es ist nicht so, dass sie kein Herz hätte. Sie ist außerdem intelligent, attraktiv und witzig. Aber ihre Partnersuche – einer von Karens Online-Männern hat es auf den Punkt gebracht – muss man als „ergebnisorientiert“ bezeichnen. „Daran ist nichts verkehrt“, sagt Experte Hegmann, „ein ähnlicher Lebensentwurf ist wichtiger als ein kurzes Strohfeuer. Man muss die Kinderfrage ja nicht ganz am Anfang diskutieren.“ Das sieht Karen anders.
Im Zweifel wird der zarte Vogel Romantik von ihr mit dem Vorschlaghammer erledigt, wenn bei dieser Frage keine Einigkeit besteht. Mit einem Lehrer, der meinte, beruflich schon genug mit Kindern zu tun zu haben, machte sie keine zweite Verabredung aus, „obwohl ich ein bisschen verknallt war.“ Auch nicht geheuer war ihr der geschiedene Chemiker, der bei drei vorhandenen Kindern schwor, noch ein viertes zu wollen. „Ich habe dann erst mal einen Blick in die Unterhaltstabelle geworfen.“

Frauenzeitschriften geben fragwürdige Tipps

"Keine halben Sachen“ ist Karens Motto. Wahrscheinlich hat sie recht: Es gibt ja auch keine halben Kinder. Und sie will keine Affären, sondern den Mann fürs Leben. Aber kann man sein Schicksal so organisieren? Was ist mit dem Kribbeln im Bauch? Nun, auch das gibt es. Allerdings außerhalb der Geschäftszeiten. Mittwochabends bleibt der Rechner aus, Termine werden nicht vergeben. Denn zu der Zeit lief bis vor Kurzem „Grey’s Anatomy“ mit Patrick Dempsey als Dr. Derek Shepherd im Fernsehen. Der sieht in seinem weißen Kittel toll aus und käme nie auf die Idee, mit einer praktischen Gürteltasche vorm Bauch zum Date aufzukreuzen. So wie Jens. Auch Derek Shepherd ist zwar nicht perfekt, aber die Welt leider noch viel weniger. Deshalb wies Karen jeden ignoranten Romantiker ab, der mittwochabends ihre Nummer wählte.

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Für Hollywoodhelden gelten allerdings ganz eigene Datingregeln. Die Gebrauchsanweisung für amerikanische Alphamännchen wurde von Ellen Fein und Sherrie Schneider geschrieben. Ihr Bestseller „The Rules“ ist Grundlage für alle möglichen Tipps, die man in Frauenzeitschriften zu lesen bekommt: Eine Frau ergreift grundsätzlich nie die Initiative. Ein Mann, der nicht von sich aus nach einer Verabredung fragt, ist eben nicht interessiert. Dass er eventuell schüchtern oder schlecht drauf sein könnte, gilt nicht. Die Autorinnen machen es sich mit ihrem schwarz-weißen Weltbild leicht – und vielen Frauen sehr schwer. Obwohl man einen Hohlkopf, der nur auf „schwer zu kriegen“ steht, eigentlich gar nicht haben will, ist das fragwürdige Erfolgsrezept weit verbreitet.

Karen schert sich nicht um solche Ratschläge – und kommt sich trotzdem manchmal seltsam vor: „Da ist dieses unterschwellige Gefühl, irgendetwas falsch zu machen. Als wäre es ein Makel, so zu sein, wie ich nun mal bin.“ Die

Single-Börsen als Allheilmittel?

Zumindest die Statistik sagt: Ja! Beziehungen, die online geschlossen wurden, halten in der Regel länger. Dr. Sandra Spreemann erklärt, warum die Chancen auf das Liebesglück per Mouse-Click gut stehen.

Quelle: Die Welt

Partnersuche geht sie nicht nur ergebnisorientiert, sondern auch sportlich an: Unterhaltsamkeit ist eines ihrer Gebote – und die erwartet sie auch von ihrem Gegenüber. Dem teilt sie dann auch schon mal ungefragt mit: „Ich hasse Jacken mit Fellkragen.“ Der Mann ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Gut so, denn nimmt sie sich die Zeit, jemanden zu kritisieren, dann hat der eine Chance: Sie hat den Fellmann in ihr Förderprogramm für aussichtsreiche Lebenspartner aufgenommen. Natürlich hat sie ihm auch klargemacht, dass sie vorerst nicht exklusiv zu haben sei. Dafür gibt es einfach noch zu viele potenzielle Kandidaten in ihrem Internetfach. Andererseits, seit einiger Zeit sagt sie anderen Männern ab und ist ihm, ganz heimlich, treu.

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3 Comments

Zahra Doejune 2, 2017
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